Am 5. Mai machten sich die vier 7. Klassen auf den Weg nach Burghausen. Die Exkursion wurde im Rahmen des Geschichtsunterrichts organisiert, da in dieser Jahrgangsstufe die mittelalterliche Geschichte behandelt wird. Dazu gehört auch das Leben auf einer Burg, weshalb sich die historische Befestigungsanlage hervorragend eignet, um den Schülerinnen und Schülern Geschichte unmittelbar vor Ort näherzubringen und anschaulich zu vermitteln. Nach der Ankunft in Burghausen wurden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren vier Begleitlehrkräften von vier Burgführerinnen empfangen. Anschließend begann unsere rund eineinhalbstündige Führung, bei der wir viele spannende und interessante Einblicke in das Leben auf einer mittelalterlichen Burg sowie in den Alltag der Menschen dieser Zeit erhielten. So erfuhren wir unter anderem, dass die Burg Burghausen als nahezu vollständig erhaltene mittelalterliche Wehranlage eine Länge von über 1000 Metern erreicht und damit als eine der längsten Burgen der Welt gilt. Zudem diente sie seit dem Jahr 1255 als Zweitresidenz der niederbayerischen Herzöge. Herzog Georg der Reiche ließ die Burg mit ihren sechs Höfen im späten Mittelalter zu einer der bedeutendsten und stärksten Festungsanlagen des Landes ausbauen. Am Ende der Führung hatten die Schülerinnen und Schüler schließlich noch die Gelegenheit, die Burganlage auf eigene Faust zu erkunden und die zahlreichen Eindrücke selbstständig zu vertiefen.



