Podiumsdiskussion mit Bärbel Kofler und Stefan Kröll
„Brennt dafür, geht wählen!“ – Projekttag mit prominenten Paten an der Realschule
Statt regulärem Unterricht stand für die Schülerinnen und Schüler der Walter-Mohr-Realschule am vergangenen Dienstag ein besonderer Austausch auf dem Plan. Im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ besuchten die beiden Schulpaten, Kabarettist Stefan Kröll und die Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler (SPD), die Schule für eine spannende Podiumsdiskussion.
Impulse für die Zukunft
Stefan Kröll, der das Amt seit fünf Jahren begleitet, gab den Jugendlichen vier Pfeiler für die Gestaltung einer positiven Zukunft mit auf den Weg: wach sein, aktiv sein, das Schöne sehen und handeln. Er rief dazu auf, trotz Krisennachrichten die Hoffnung nicht zu verlieren und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen: „Brennt dafür, geht wählen!“.
Einblicke in die Weltpolitik
Dr. Bärbel Kofler stellte sich den Fragen von neun Realschülern zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechten. Dabei betonte sie:
Zusammenarbeit statt „Hilfe“: Viele Leistungen Deutschlands an Partnerländer sind Kredite, keine Geschenke.
Kritischer Medienkonsum: Mit Blick auf soziale Netzwerke wie TikTok mahnte sie: „Schaut zwei Mal hin“ und prüft Informationen auf Gegenpositionen.
Prioritäten setzen
Kofler kritisierte, dass weltweit oft schneller Geld für Waffen als für die Bekämpfung von Hunger bereitgestellt wird.
Haltung zeigen
Für Sozialpädagoge Stephan Stieglhofer war die Veranstaltung ein Erfolg: Es gehe darum, jungen Leuten Informationen zu bieten, damit sie eine eigene Haltung entwickeln und selbst entscheiden können, wie sie die Zukunft gestalten wollen.