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Traunreuter Realschüler gewinnen bei 'Jugend forscht Junior'
Zeitungsartikel Jugend forscht
Erfolg bei „Jugend forscht junior“: Erster Preis für Realschülerinnen
Die Fünftklässlerinnen Jona Gaßner und Marlene Buchberger von der Walter-Mohr-Realschule Traunreut haben beim Regionalwettbewerb in Rosenheim den ersten Platz im Fachbereich Biologie belegt. In ihrem Projekt „Was steckt wirklich hinter der Schlangenhaut?“ untersuchten sie die faszinierenden Reibungs- und Schutzeigenschaften von Schlangenhaut unter dem Mikroskop.
Durch ihre überzeugende Präsentation qualifizierten sich die beiden für den Landesentscheid in Regensburg, der Mitte April stattfindet. Wir gratulieren zu diesem tollen Erfolg!
Ohne Angst das Leben in die Hand nehmen
An der Walter-Mohr-Realschule in Traunreut herrschte eine emotionale und fröhliche Stimmung, als 102 Absolventinnen und Absolventen in der Schulaula ihre Zeugnisse der Mittleren Reife entgegennahmen. In ihrer Festrede ermutigte Direktorin Cornelia Linnhoff die Jugendlichen der „Generation Z“, trotz globaler Unsicherheiten wie der Pandemie oder dem Ukraine-Krieg mit Vertrauen in die Zukunft zu blicken. Sie betonte, dass das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen ein Geschenk sei, das man mutig selbst gestalten müsse. Auch Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und die ehemalige Elternbeiratsvorsitzende Iris Alesch gratulierten den Schülern zu ihrem Durchhaltevermögen und wünschten ihnen für ihre kommenden Wege – ob Ausbildung oder weiterführende Schule – viel Erfolg.
Besondere Anerkennung fanden in diesem Jahr die herausragenden schulischen Leistungen: Belma Aljuki glänzte mit einem Traumschnitt von 1,00. Dicht darauf folgten Jana Maier, Franziska Scheidhamer und Korbinian Wallner, die alle drei einen hervorragenden Schnitt von 1,09 erreichten. Neben den Noten wurde auch das soziale Engagement gewürdigt: Der Walter-Mohr-Preis für besonderen Einsatz um die Schulgemeinschaft ging an die Schülersprecher Angel Nowak, Lena Zaan, Korbinian Wallner sowie an den „Litfaßsäulen-Beauftragten“ Viktor Ruf. Musikalisch umrahmt wurde die Feier, die sogar einen spontanen Salto bei der Zeugnisübergabe bereithielt, vom Schulchor und einem Gitarrenensemble.
Absolventen der Walter-Mohr-Realschule starten in die Zukunft
Die Walter-Mohr-Realschule in Traunreut verabschiedete kürzlich 85 Absolventen, die erfolgreich ihre Mittlere Reife erlangt haben. Der Großteil der diesjährigen Absolventen hat bereits konkrete Pläne für die Zeit nach der Schule geschmiedet: 59 Schülerinnen und Schüler beginnen eine Berufsausbildung und haben bereits ihre Lehrverträge unterzeichnet. Beliebte Ausbildungsberufe sind dabei unter anderem Mechatroniker, Bankkaufmann, Schreiner oder Verwaltungsfachkraft.
Neben dem direkten Berufseinstieg entscheiden sich 22 Jugendliche für den Besuch der Fachoberschule in Traunstein, während zwei weitere Schüler an das Gymnasium wechseln. Auch spezialisierte Wege wie die Schule für Tourismus oder die Ausbildung zum Notfallsanitäter werden von den Absolventen eingeschlagen. In Gesprächen betonten die Schüler, dass Praktika eine entscheidende Rolle bei der Berufsfindung spielten und die aktuelle Arbeitsmarktsituation den Einstieg in die Wunschbetriebe erleichtert habe.
Schüler aus Polen, Türkei und Spanien zu Gast
Im Rahmen des von der EU kofinanzierten Erasmus+-Projekts erlebte die Schulfamilie der Walter-Mohr-Realschule kürzlich eine ereignisreiche Woche voller interkulturellem Austausch. Insgesamt 26 Schüler und Lehrkräfte aus Polen, Spanien und der Türkei besuchten Traunreut, um gemeinsam das Thema „Sustainable Food“ (nachhaltige Lebensmittel) mit einem geografischen Schwerpunkt zu erkunden.
Das vielfältige Programm bot den Teilnehmern spannende Einblicke in die regionale Wirtschaft und Geschichte:
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Besichtigungen des Salzbergwerks und der Pidinger Milchwerke.
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Eine kulturelle Stadtführung durch Salzburg, die den Gästen den historischen Reichtum der Region näherbrachte.
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Die Unterbringung in Gastfamilien, wodurch die Jugendlichen die jeweils andere Kultur hautnah und persönlich kennenlernen konnten.
Für viele Beteiligte war es ein herzliches Wiedersehen, da bereits zuvor Besuche in den Partnerländern stattgefunden hatten, bei denen unter anderem Erdbeerfarmen und Olivenhaine besichtigt wurden. Das Projekt leistet so einen wertvollen Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit und zum gegenseitigen Verständnis innerhalb Europas.
Abschlussstreich an der Realschule
An der Walter-Mohr-Realschule herrschte am vergangenen Freitag Ausnahmezustand: Nach vielen Jahren ohne großen Streich ließen sich die zehnten Klassen dieses Jahr etwas Besonderes einfallen. Schon früh am Morgen versperrten Schüler mit großen Bulldogs und einem Unimog die Zufahrt zum Lehrerparkplatz. Wer passieren wollte – egal ob mit dem Auto, dem Rad oder zu Fuß – musste erst eine „Maut“ entrichten: einen guten Witz.
In der ersten Schulstunde verlagerte sich das Geschehen in die Aula, wo das Lehrerkollegium unter dem Motto „Haben unsere Lehrer Humor?“ auf der Bühne bestehen musste. Vor der gesamten Schulgemeinschaft wurden die Witze erneut vorgetragen und von den Schülern mit „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ bewertet.
Das bunte Programm bot noch weitere Highlights:
Karaoke-Wettbewerb: Während die Herren noch etwas schräg klangen, begeisterten die Lehrerinnen das Publikum mit einer lauthalsen Performance von „Barbie Girl“.
„Wer bin ich?“: Lehrer wie Oliver Freinecker, Benjamin Pöfinger, Alexander Boxdörfer, Oliver Schlund und Peter May mussten mit Ja-Nein-Fragen ihre Identität erraten – was sich bei Rollen wie „Helene Fischer“ oder gar „ein Baum“ als knifflig erwies.
Action-Spiele: Ein Bobbycar-Rennen und Maßkrugrollen rundeten den Vormittag ab.
Statt Pauken: Praktikum im Pool
Dreizehn Neuntklässler der Walter-Mohr-Realschule Traunreut erlebten kürzlich ein außergewöhnliches Abenteuer: Im Rahmen des Projekts Partnerschule (Pasch) des Auswärtigen Amtes absolvierten sie eine 13-tägige Praktikumsreise nach Mexiko. Begleitet von den Lehrkräften Andrea Schabacker und Pedro May, erhielten die Jugendlichen Einblicke in verschiedenste Berufsfelder und Kulturen.
Die Reise führte die Gruppe zu namhaften Unternehmen wie der Firma Rosenberger in Monterrey, wo die Schüler in der Kabelkonfektionierung mitarbeiteten, sowie zum Hygieneartikel-Hersteller Essity. Ein weiterer Höhepunkt war das Praktikum im Luxushotel RIU Palace, bei dem die Schüler verschiedene Abteilungen von der Haustechnik bis zum Animationsteam kennenlernten. Für besonderes Staunen sorgte zudem der Besuch eines Simulationskrankenhauses an der Universität in Pachuca.
Neben der beruflichen Orientierung stand der kulturelle Austausch im Fokus: Die Unterbringung in Gastfamilien ermöglichte tiefe Einblicke in die mexikanische Lebensweise und führte zu neuen, internationalen Freundschaften. Die Lehrkräfte zeigten sich begeistert von der Entwicklung der Schüler, die durch die Herausforderungen der Reise sichtlich an Selbstständigkeit und Offenheit gewonnen haben.
Anstoß im k1: Ausstellung der Realschüler
Unter dem Titel „Anstoß“ präsentieren Schülerinnen und Schüler der Walter-Mohr-Realschule Traunreut derzeit eine vielfältige Kunstausstellung im Seitenfoyer des Kulturzentrums k1. Anlässlich der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft in Deutschland haben sich die Klassen im Kunstunterricht kreativ mit dem Thema Fußball auseinandergesetzt.
Die Ausstellung zeigt eine breite Palette an Techniken und Motiven: von „Hampelmännchen“-Mannschaften der fünften Klassen über Bewegungsskizzen der 9d bis hin zu Linoldrucken und Porträts. Besonders originell sind 3D-Modelle von Stadien sowie Comics, die sich humorvoll mit Sportmarken befassen. Laut der betreuenden Kunstlehrerin Cosima Strählhuber begeisterten sich sowohl Jungen als auch Mädchen für das Projekt, wobei Letztere vor allem über die Porträts einen Zugang zum Thema fanden. Die bei Besuchern sehr beliebte Ausstellung kann noch bis Ende Juli jeweils dienstags bis freitags (11 bis 15 Uhr) sowie vor Veranstaltungen im k1 besichtigt werden.
Habt Vertrauen in das Leben
Am Freitag, den 19. Juli 2024, verabschiedete die Walter-Mohr-Realschule in Traunreut insgesamt 85 Absolventinnen und Absolventen im Rahmen einer feierlichen Entlassfeier. Realschuldirektorin Cornelia Linnhoff thematisierte in ihrer Rede das Konzept der „Grenzen“ und ermutigte die Jugendlichen, ihre neu gewonnene Freiheit als Chance zu nutzen, Herausforderungen anzunehmen und Vertrauen in das Leben zu haben. Auch Stadtratsreferent Hans Jobst und die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Christine Hradetzky gratulierten den Schülern zu ihrem Erfolg und betonten neben den akademischen Leistungen besonders die erworbenen sozialen Kompetenzen.
Ein besonderer Höhepunkt der Feier war die Ehrung der drei Schulbesten:
Konrad Meissner (Notenschnitt 1,27)
Hannes Niederbuchner (Notenschnitt 1,27)
Andreas Böhm (Notenschnitt 1,36)
Zusätzlich zu den Buchpreisen für die Besten wurde der Walter-Mohr-Preis für besonderes soziales Engagement an Nele Fehrensen und Mia Skatulla verliehen, die sich jahrelang als Schulsanitäterinnen verdient gemacht hatten. Schülersprecher Janik Rieß blickte in seinem Wortbeitrag stolz auf die gemeinsame Zeit zurück und betonte, dass der starke Jahrgang nun bereit für die Welt außerhalb der Schule sei. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jazzband der Schule.
Das mach ich doch gern
Drei engagierte Schüler aus dem Raum Traunreut – Samuel Dörner, Korbinian Wallner und Martin Hangl – wurden kürzlich mit dem Jugendsozialpreis des Rotary-Clubs Traunstein für ihren außergewöhnlichen ehrenamtlichen Einsatz ausgezeichnet. Die Jugendlichen, die von ihren Lehrkräften für den Preis vorgeschlagen wurden, investieren einen Großteil ihrer Freizeit in soziale, kirchliche und schulische Projekte, wobei sie ihr Engagement als selbstverständlich empfinden.
Korbinian Wallner (15) von der Walter-Mohr-Realschule ist stark in seinem Heimatort Traunwalchen verwurzelt. Er bringt sich im Trachtenverein, bei der Jugendblaskapelle, als Ministrant und bei der Jugendfeuerwehr ein und unterstützt zudem ein lokales Kartoffel-Projekt für den guten Zweck.
Mehr arme Menschen, als ich dachte
Im Rahmen des schulpastoralen Projekts „RealSozial“ an der Walter-Mohr-Realschule haben engagierte Schülerinnen und Schüler über ein gesamtes Schuljahr hinweg Spenden in Höhe von 703 Euro gesammelt. Der Erlös wurde durch das Sammeln von Pfandflaschen im Schulhaus, einen Punsch- und Kuchenverkauf sowie die Teilnahme am Klöpferlgehen erzielt. Geleitet wird das Projekt von der Lehrerin Andrea Beer und von der Erzdiözese München und Freising gefördert, mit dem Ziel, das Ehrenamt in der Region zu stärken.
Die gesammelte Summe wird aufgeteilt, um zwei lokale Organisationen zu unterstützen:
Die erste Hälfte des Geldes wurde bereits persönlich an Rosi Hübner, die Leiterin der Traunreuter Tafel, übergeben. Bei diesem Besuch erhielten 17 Jugendliche einen direkten Einblick in die Tafelarbeit, die wöchentlich über 400 bedürftige Menschen in Traunreut mit Lebensmitteln unterstützt. Die Schüler halfen aktiv bei der Verteilung der Waren mit und zeigten sich tief beeindruckt sowie teilweise schockiert über das Ausmaß der Armut in ihrer Stadt.
Der verbleibende Teil der Spende kommt der Tiertafel in Trostberg zugute. Diese Einrichtung hilft bedürftigen Menschen durch Futter- und Sachspenden dabei, ihre Haustiere auch in finanziellen Notlagen behalten zu können. Um den Schülern die Vorgehensweise näher zu erläutern, wird die Leiterin Ulrike Bergmann-Fritz demnächst einen Vortrag an der Realschule halten.








